24 – 30|11 Schluss mit lustig
Montag morgen heißt es schon wieder Abschiednehmen. Und ich muss echt ranbüffeln für die 2 Prüfungen am Mittwoch. Englisch mündlich verläuft recht schmerzfrei: angekommen, Tür auf, Steffi rein, „Good morning“, blabla, 10 Minuten rum, Steffi raus, fertisch! Und dafür stundenlang Text gelesen! Dafür bin ich vor der Prüfung „internationales Steuerwesen“ super aufgeregt. Ich bin immerhin schon mal zufrieden, etwas schreiben zu können, obwohl das Niveau meiner Sätze einer 4. Klasse entsprechen.. Immerhin! Es ist einfach zu anstrengend in einer halben Stunde 3 Seiten über die Hälfte des Vorlesungsstoffs zu referieren und dabei noch an die Ausdruckweise zu denken. Abends gibt es wie Üblich ein kleines Treffen bei Laura mit Pizza, Cockies und anderen Leckerein.
Die Quittung flattert am Donnerstag herein. Ich habe unheimliche Halsschmerzen als ich aufstehe. Zum Glück habe ich noch eine Vorrat von deutschen Medikamenten und nehme gleich, was mir so in die Finger fällt. Trotz allem bin ich Freitag zu müde und muss die erste Vorlesung ausfallen lassen, um ein wenig zu schlafen. Und zum Badminton kann ich auch nicht gehen, was mich am meisten nervt...
Also sitze ich am Samstag 8.3o in Raum 06, Bâtiment B5 vor einem bunten Blatt auf dem ich mit Bleistift runde Kreise ausmale, die zusammen meinen Namen ergeben. Die Anmeldung
zum TOEIC-Test ähnelt einer Malstunde 1. Klasse. Nach einer halben Stunde Kreise ausmalen zur Identifikation von Geschlecht, Sprache, bisherigen Englischerfahrungen wundert mich nur, dass sie nicht noch meine Unterwäschengröße wissen wollen... und es kann losgehen.1 Stunde lang gilt es Dialogen von der Kassette zu lauschen und nach Multiple-Choise-Prinzip wieder Kreise A B C oder D auszumalen. Während der Sprecherpausen versuche ich meinen Husten unterzubringen, um nicht die andere zu stören. Geschnäuzt wird dann immer nach Ende eines Aufgabenblocks. Die 2. Stunde sind Texte zu lesen und wieder im bekannten Stile Kreise auszumalen. Mit brummende Kopf verlassen wir dann 11.oo den Saal und haben endlich Wochenende!
Ich mach mich auf den Weg und gehe Wäsche waschen. Aufgrund des regen Betriebes im Waschsalon kommen auch schnell 3 Stunden zusammen... Aufregenderes passiert wohl auch nicht mehr an diesem Wochenende, denn meine Erkältung hat mich voll im Griff.
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