Sonntag, 19. Oktober 2008

29|09 – 05|10 Jacqui und dann der Husten

Nicht nur das Ende der Woche wird ersehnt, sondern auch die Mitte der Woche wird gehuldigt. Da am Donnerstagvormittag keine Vorlesungen stattfinden, treffen wir uns am Mittwochabend bei Anna um richtige Cocktails zu genießen. Wir wollen gern „Jacqueline“ nachahmen, mit der Anne bereits bei der letzten Erasmusparty näher Bekanntschaft geschlossen hat. Jacqueline hat es echt in sich, sie ist süß und stark: Wodka + Weißwein + Limo + Grenadine (Sirup). Das Mischverhältnis ist Geschmackssache.
Jacqueline und wir 6 deutschen Mädels und 2 Holländerinnen empfangen Olivier, Mathieu und Jérémy aus meinem Kurs. Auch die Jungs finden Jacqui klasse, sodass bald auf Wodka-o umgestiegen wird. Ich begleite die „mecs“ zur Metrostation, denn 0:00 Uhr fährt auch die letzte stadteinwärts. Sie sehen zufrieden aus, denk ich mir. (Am Donnerstag erfahr ich, dass sie selbst nicht mehr wussten, wie sie nach Hause gekommen sind). Irgendwie ist uns noch nicht nach Schlafen und so geht es noch bis 3:00 Uhr mit Musikhören, schwatzen und mischen...

Metrostation "4 Cartons" auf dem Campus

Die Rechnung bekam ich postwendend an den darauffolgenden Tagen. Am Donnerstag noch leicht angeschlagen, will ich am Freitag schon nicht mehr weggehen. Das gesamte Wochenende verbringe ich im Bett. Ohne Mutti, die mir Tee und Suppe kocht. Da kann man ja nicht gesund werden!
meine Luxusbude

Noch dazu ist die Beschreibung von Reizhusten, Schnupfen und Gliederschmerzen in der Apotheke ein Erlebnis für sich. Mit gründlicher Vokabelrecherche vorab begebe ich mich schon arg angeschlagen zum Ort der erhofften Genesung und leg auch ordentlich Geld auf den Tisch. Leider wird es nicht so recht besser, obwohl ich mir absolute Bettruhe verordne! (Während die anderen schön weggehen am Samstag!)
Es gibt im super-entwickelten Frankreich auch nirgendwo Fencheltee, oder die gute ostdeutsche Pulmotin-Salbe! Ein Skandal!

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