Zurück zum Tag des Geschehens:
Vor dem Vergnügen kommt die Arbeit. Das heißt noch mal in die Stadt fahren und eine Card Viva (Monatskarte) beantragen.
20.00 Treff in meinem Zimmer mit den anderen 4 deutschen Mädchen. Wir stoßen mit Sekt an. Prost! Und ich bekomme sogar ein Geschenk: eine wundergemütliche Tagesdecke für meine „Luxusliege“.
21.00 Sturm auf den Gemeinschaftsraum der Bachelard-Wohnheims. Das zweite Geburtstagskind ist schon da und hat mit den Aufbauarbeiten begonnen: Musik, Licht, Getränke, Essen. Auch die ersten Gäste trudeln ein. Für uns gibt es Wein und Wodka Ahoj! Die Engländer schauen etwas skeptisch, aber spätestens als sie Brause im Mund anfängt zu kribbeln, lachen auch sie. 2 Runden Wodka Ahoj reichen meiner Meinung nach völlig aus.
Nur Stefano ist fest überzeugt, ich solle noch Wein und Sekt und und und trinken... Naja, einen Schluck... Da es bereits nach 23.00 Uhr ist, hab ich mich moralisch schon vom Diskoabend verabschiedet, da 24.00 Uhr die letzte Metro fährt.
Da rückt Anne nicht von mir ab und drängelt, dass wir doch noch los wollen. Okay, ich bin dabei! Ich sag denen, die ich noch treffe Bescheid und wir rennen los Richtung Metro-Station: singend, lachend, grölend. Viktoria entledigt sich dabei noch ihrer Schuhe. Geschafft! Wir sitzen in der Metro: die wegen dem Wodka Ahoj aufgetauten Engländer, the party animal Mathieu (Belgier), Viktoria, Anna, Anne, Micha und ich. Eine kleine feine Partyrunde! Wir entscheiden uns kurzerhand für das 7 heaven. Gott sei Dank übernimmt Sarah die Rolle des Guide – meine Orientierungsfähigkeiten sind etwas beschränkt zu der Zeit :o)
Im 7 heaven ist kaum was los, doch nach einer halben Stunde tanzen wir Mann an Mann. Es wird elektronische Musik gespielt – zu meinem Glück, zum Leid der anderen. Aber die Stimmung lässt an nichts zu wünschen übrig. Außerdem bleibt uns keine andere Wahl: die erste Metro fährt erst nach 5!
Da die Cola hier schon 5 Euro und der Cocktail 8 kostet gehen wir noch mal zwischendurch in eine Bar um die Ecke... Sozusagen vortrinken. Zurück im „7“ quatschen wir mit einem Franzosen, der auf seiner Jacke einen Aufnäher der deutschen Fahne hat. Aber deutsch spricht er natürlich nicht...
Als der Laden schon fast leer ist, machen wir uns auch auf den Weg Richtung Wohnheim. Kurz vor 6 Uhr steigen wir in die Metro. Da mein Wohnheim am anderen Ende des Campus liegt, bleibe ich noch sitzen, als die anderen schon aussteigen... Nach 10 Minuten realisiere ich, dass die Metro sich nicht weiterbewegt. Gut. Dann eben aussteigen und im flotten Joggingschritt nach Hause gegangen. Der Campus ist menschenleer und es ist finster. Ja, es gruselt mich schon. Aber ich komme wohlbehalten im Ganzen in meinem Zimmer an. Nach einer Schüssel Müsli geht es auch endlich ins Bett!
Was für ein Geburtstag!!!!!!
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